Das Marubi Museum lädt zur Ausstellung Venus ein
- Geschrieben von Portal Editor
Das Marubi Museum lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Themenausstellung „Venus!“ mit Werken aus den Sammlungen von Dedë Jakova, Gegë Marubi und Pjetër Rraboshta ein.
Ihr fotografisches Repertoire verbindet sich in einem bestimmten Moment mit der Präsenz einer Skulptur:
Venus, die antike Göttin, beobachtet regungslos mehrere Ereignisse, die sich gleichzeitig im Hof eines bedeutenden Hauses in Shkodra abspielten und dort neben bedeutenden politischen Veränderungen dokumentiert wurden.
AUSSTELLUNG
VENUS!
Kuratiert von Lek M. Gjeloshi
20.03. – 01.06.2025
Donnerstag, 20. März 2025
18:00 Uhr
Marubi-Museum in Shkoder
Das Nationale Marubi-Museum für Fotografie ist das erste Fotografie-Museum Albaniens. Mit einem Archiv von mehr als 500 000 Negativen, die den Zeitraum von 1865 – der Gründung des Fotostudios von Pietro Marubi, einem Italiener aus Piacenza – bis zum Ende des 20. Jahrhundert abdecken, verfügt es über einen der reichsten Bestände in der Balkanregion.
Als in der kommunistischen Zeit alle privaten Aktivitäten verboten waren, überließ der letzte Nachfahre der Dynastie, Gege Marubi, das Familienarchiv als Schenkung dem Staat. Andere Fotografen aus den städtischen Ateliers taten dasselbe.
1970 wurde die Marubi-Fotothek als Teil des Stadtmuseums unter der Schirmherrschaft der Stadtverwaltung von Shkodër gegründet. 2003 ging die Fotothek in die Zuständigkeit des albanischen Kulturministeriums über.
Am 9. Mai 2016 wurde das Nationale Museum für Fotografie in Marubi eröffnet, dessen Herzstück die Sammlung der Fotothek ist. Das neue Museum, eine der größten kulturellen Stätten Albaniens und ein bedeutendes Wahrzeichen der albanischen Kultur, dokumentiert über ein Jahrhundert der Geschichte des Landes, indem es wichtige Momente, Menschen und Ereignisse „ans Licht bringt“.
Bildungs- und Vermittlungsabteilung
Wir entwickeln generationenübergreifende Programme, die Alt und Jung zusammenbringen, um Erinnerungen an die Vergangenheit zu schaffen und sie lebendig zu halten. Dazu gehören Workshops mit Kindern, Schüler*innen und Studierenden, die in den Digitalisierungs- und Katalogisierungsprozess eingebunden sind, Schulungsprogramme für das Vermittlungspersonal sowie Unterstützung bei Empfängen und Aktivitäten – alles in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen.
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Das Ausstellungsprojekt wurde vom albanischen Ministerium für Wirtschaft, Kultur und Innovation gefördert.
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